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Am 23. Oktober 1958 hatten die Schlümpfe ihren ersten Auftritt in der Comicserie Johann & Pfiffikus des belgischen Magazins "Spirou". Ihr Schöpfer Peyo hatte schon vorher Geschichten gezeichnet, aber die Einführung der Schlümpfe bei Spirou sollte sein Leben verändern.
Zunächst waren die Schlümpfe nur Nebenfiguren, aber schon bald wurden sie eigenständige Stars. Nach einigen Miniausgaben erschienen ihre Geschichten allmählich als komplette Alben. Und dann kam der Film "Die Schlümpfe und die Zauberflöte", mit Musik von Michel Legrand (er sang auch im Chor mit!).
Musik brachte auch den nächsten großen Schritt, als der holländische Sänger Vater Abraham die erste Schlumpf-Single veröffentlichte. Sie war ein enormer Hit in Belgien, Holland, und bald auch im Rest der Welt. Rasch verbreiteten Sammelfiguren Plüschartikel, Spielzeuge, Schallplatten(-Hits) und vor allem Fernsehsendungen die Schlümpfe rund um den Globus. 1981 begann das gefeierte Cartoon-Duo Hanna & Barbera (die Tom & Jerry und später die Familie Feuerstein und Yogi Bär erfunden hatten) die Arbeiten an einer Fernsehserie für den amerikanischen Sender NBC. Nicht weniger als 256 Folgen wurden produziert, die zurzeit in rund 30 Ländern zu sehen sind.
Obwohl ihr Erfinder Pierre Culliford – besser bekannt als Peyo – seit Weihnachten 1992 nicht mehr unter uns weilt, sind die Schlümpfe so beliebt wie nie zuvor. Über 10 Millionen Exemplare der Schlumpf-CD wurden allein in den letzten 3 Jahren verkauft. Ihre Bücher, Activity Books, Sammelfiguren und Spielzeuge gehören zu den beliebtesten der Welt. Die Fernsehserie wird regelmäßig in Dutzenden Sprachen als Videokollektion, CD-i und in Form von Bilderbüchern neu aufgelegt.
Und mit dem neuen Stil und dem wachsenden Angebot an neuen Smurfimedia versprechen die kleinen blauen Männchen ihren Fans für die kommenden Jahre noch viele Überraschungen!
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